Klimawandel: Mehr Hautkrebs als Folge möglich

Klimawandel: Mehr Hautkrebs als Folge möglich
Foto: Pixabay CC/PublicDomain

Klimawandel: Mehr Hautkrebs als Folge möglich

rp-online.de: Laut Statistischem Bundesamt können in Zusammenhang mit dem Klimawandel „etwa übermäßige UV-Strahlung und Sonnenbrände“ eine mögliche Ursache für Krankheiten wie Hautkrebs sein. Die Zahl der Hautkrebsbehandlungen habe in den vergangenen 20 Jahren fast stetig zugenommen.

Der Klimawandel hat möglicherweise zunehmend Auswirkungen auch auf die Gesundheit der Menschen in Deutschland. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden berichtete, nehmen sowohl die Fälle von Hautkrebs als auch von Flüssigkeitsmangel bei Senioren deutlich zu.

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Im Zusammenhang mit einem veränderten Klima könnten etwa übermäßige UV-Strahlung und Sonnenbrände eine mögliche Ursache für Krankheiten wie Hautkrebs sein, erklärten die Statistiker anlässlich des Weltgesundheitstages am Donnerstag. Die Zahl der Hautkrebsbehandlungen habe in den vergangenen 20 Jahren fast stetig zugenommen. 2020 wurden 81 Prozent mehr Menschen mit Hautkrebs im Krankenhaus stationär behandelt als im Jahr 2000. An Hautkrebs starben 2020 etwa 4.000 Menschen. Das waren 53 Prozent mehr als im Jahr 2000.

Daneben ist nach Angaben der Statistiker auch Austrocknung infolge von unzureichender Flüssigkeitsaufnahme oder erhöhtem Flüssigkeitsverlust eine häufiger auftretende Todesursache – vor allem bei älteren Menschen. Etwa 108.000 Menschen wurden 2020 deswegen im Krankenhaus behandelt – ein Anstieg um 177 Prozent gegenüber dem Jahr 2000. Noch stärker stieg die Zahl der Todesfälle durch Flüssigkeitsmangel: Sie hat sich innerhalb von 20 Jahren mehr als verachtfacht (plus 708 Prozent) und lag bei knapp 3.300 im Jahr 2020.

Von Flüssigkeitsmangel und Hautkrebs sind ältere Menschen besonders häufig betroffen. Deren Zahl nahm in den vergangenen 20 Jahren zu. Der Anstieg bei diesen Diagnosen ist somit teilweise auch altersbedingt… weiterlesen

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