Selbst gemacht: Solar-Wasserstoff für zu Hause

Selbst gemacht: Solar-Wasserstoff für zu Hause
Foto: Walkerssk/Pixabay CC/PublicDomain

Selbst gemacht: Solar-Wasserstoff für zu Hause

heise.de: Mit Wasserleitung und Solarzellen können Australier nun selbst Wasserstoff erzeugen und später zu Strom machen. Das System konkurriert mit Teslas Powerwall.

Eine Wasserstoff-Alternative zu Lithium-Akkus wie Teslas Powerwall hat das australische Unternehmen Lavo entwickelt. Das Lavo Green Energy Storage System kann an der Hauswand angebracht werden und tagsüber überschüssige Solarenergie als Wasserstoff speichern. Eine Brennstoffzelle macht ihn später wieder zu Strom.

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Das etwas klobige Lavo System wird an den (Hybrid-)Solar-Wechselrichter und die Wasserleitung angeschlossen. Liefern die Solarzellen mehr Strom als benötigt, elektrolysiert das System Wasser. Der Sauerstoff aus Wassermolekülen wird freigesetzt, der Wasserstoff in einem patentierten Metallhydrid-„Schwamm“ bei einem Druck von 30 bar oder 435 psi gespeichert.

Der erste Wasserstoffakku für Privathäuser solle eine Alternative für Lithium-basierte Akkus werden. Lavos System soll doppelt so lange halten wie Teslas Powerwall 2 und ohne giftige Chemikalien auskommen. Auch verzichtet der Energiespeicher (bis auf einen 5-kWh-Pufferakku) auf das Element Lithium, dessen Abbau in Ländern wie Bolivien zu Umweltzerstörung und internationalen politischen Konflikten führt.

Das Lavo Green Energy Storage System speichert etwa 40 Kilowattstunden Energie; genug, um einen durchschnittlichen Haushalt zwei Tage lang zu versorgen. Wird die Energie benötigt, macht eine Brennstoffzelle aus dem Wasserstoff wieder Strom… weiterlesen

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