6 Tipps für mehr Umweltfreundlichkeit

6 Tipps für mehr Umweltfreundlichkeit
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6 Tipps für mehr Umweltfreundlichkeit

Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind Schlagworte, mit denen sich die Menschen seit Jahrzehnten auseinandersetzen, aber derzeit sind sie so aktuell wie selten zuvor. Ökologischer Fußabdruck und Treibhausgase sind Wörter, die Politiker gerne nutzen, um auf die Brisanz hinzuweisen. Doch was können Unternehmen und einzelne Personen tun, um mehr zur Umweltfreundlichkeit beizutragen? Hier ein paar Anregungen.

Weniger E-Mails senden

In vielen Unternehmen wird das papierlose Büro angestrebt, denn Hunderte Millionen Tonnen Papier verschlingen einen Wald nach dem anderen. Ein Wald dient nicht nur Tieren als Heimat, sondern auch zahlreiche Pflanzenarten sind hier zu finden. Ein gesunder Wald sorgt als Filter für Schadstoffe und reguliert den Wasserhaushalt. Dass Wälder wichtig sind, wird niemand bestreiten.

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Wer glaubt, dass die Nutzung von E-Mails eine bessere Bilanz für die Umwelt hat, irrt. Jede E-Mail, die versendet wird, verursacht CO₂-Emissionen. Wird diese elektronische Nachricht gespeichert, wird erneut CO2 emittiert – und zwar 10 g, wenn die E-Mail für ein Jahr gespeichert wird. Die Computer verbrauchen Strom, Backups benötigen weitere Serverleistungen und die Rechner sind täglich rund um die Uhr im Einsatz.

Ein bewusster Umgang mit Papier und die überlegte Nutzung von E-Mails sind ein wichtiger Schritt, um für mehr Umweltfreundlichkeit zu sorgen. Ein sauberer Posteingang hat auch einen positiven Einfluss auf die Umwelt.

Umweltbewusst agieren

Tausende Spielautomaten in den Glückspiel-Metropolen der Welt sorgen für enorme CO₂-Emissionen. In Las Vegas ist dieser Wert aufgrund der Klimaanlagen noch höher. Viele Spielbanken und Casino-Hotels setzen sich schon seit Jahren dafür ein, weniger Wasser zu verbrauchen, LED-Lampen zu verwenden, zu recyceln oder vermehrt auf regionale Produkte zu setzen. Diese Maßnahmen können nicht nur das Klima schützen, sondern auch die Ausgaben verringern.

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Der Automatenhersteller Novomatic setzt auf „Go Green“, um den ökologischen Fußabdruck zu verringern und umweltbewusster zu arbeiten. Auf time2play.com sind Online Casinos gelistet, die zu einem landbasierten Schweizer Casino gehören. Hier findet man auch Swiss Casinos, die Ende 2021 eine Immobilie für eine neue Spielbank gemietet haben. Hier soll nicht nur das modernste Casino entstehen, sondern das Gebäude soll auch nachhaltig instandgesetzt und betrieben werden.

Tiny Forests anlegen

Der Name sagt bereits aus, was damit gemeint ist. Ein Tiny Forest ist ein Wald, der auf einer kleinen Fläche angelegt werden kann und mehr Artenvielfalt in eine Stadt bringt. Damit wird die Biodiversität erhöht und die Luft verbessert. Ein wirksamer Beitrag zur Umweltfreundlichkeit. Tiny Forest werden bevorzugt neben Schulen oder Häusern angelegt und werden viel dichter als ihre großen Verwandten. Flora und Fauna finden ein neues Zuhause und die Menschen eine kleine Oase, die zur Senkung der CO₂-Emissionen beiträgt.

Saisonal und regional einkaufen
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Erdbeeren im Winter, die sowieso sehr geschmacklos sind, zu kaufen oder die tägliche Avocado, die einen enormen Wasserverbrauch beim Wachsen benötigt, tragen nicht unbedingt zur Nachhaltigkeit bei. Keiner sollte auf seine bevorzugten Lebensmittel verzichten müssen, aber ein sorgsamer, bewusster Umgang kann der Umwelt guttun. Wer regional einkauft, verringert die Kohlendioxid-Emission und unterstützt gleichzeitig den regionalen Handel. Produkte dann zu kaufen, wenn sie wachsen, hat den Vorteil, dass man frische Lebensmittel vom Bauer ums Eck bekommt, die gerade mal wenige Stunden zuvor geerntet wurden.

Tipps für den Alltag

Der Umwelt zuliebe kann man auch den Kaffee statt in einem Pappbecher, der meist aus einem Pappe-Kunststoff Gemisch besteht, im eigenen mitgebrachten Mehrwegbecher genießen oder die gekauften Waren im Supermarkt statt einer Plastiktüte in einem Stoffbeutel nach Hause tragen. Das sorgt auch gleich für weniger Müll. Lebensmittel ohne Palmöl, Körperpflegeprodukte ohne Mikroplastik oder ein Deodorant ohne Aluminium sind anzuraten.

Es sind Kleinigkeiten, die jeder ohne viel Aufwand machen kann, um einen kleinen Schnitt in eine nachhaltigere Zukunft zu machen.

Antal Zsolt

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