Nachhaltige Verkehrsmittel in der Stadt

Nachhaltige Verkehrsmittel in der Stadt
Damit das Leben in den Städten attraktiv bleibt, ist das Angebot an vorhandenen Verkehrsmitteln ein wichtiger Aspekt. Stundenlange Staus und verstopfte Straßen sind ein Zustand, den es zu vermeiden gilt. Der andere wichtige Punkt bei der Wahl der Transportmittel ist die Nachhaltigkeit. Das Umweltbewusstsein bei den Menschen ist in den letzten Jahren stark gewachsen und so ist es nur verständlich, dass sich dieser Gedanke auch bei der Auswahl der Verkehrsmittel fortsetzt.
Doch welche nachhaltigen Verkehrsmittel gibt es überhaupt in der Stadt und wie alltagstauglich sind diese? Das Fahrrad zum Beispiel bietet viele Vorteile, allerdings gibt es auch einige Nachteile zu berücksichtigen. Wer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fährt, hat den Vorteil, in der Bahn oder an der Haltestelle nebenbei seine Nachrichten auf dem Smartphone zu lesen oder durch die neuesten Online Casino Angebote zu klicken.
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Wir haben die verschiedenen Möglichkeiten angeschaut und genauer unter die Lupe genommen.
1. Das Fahrrad
Mit einem CO2-Emissionswert von Null Prozent liegt das Fahrrad als nachhaltiges und umweltschonendes Verkehrsmittel ungeschlagen auf Platz eins. Selbst im Feierabendverkehr kann man sich mit dem Fahrrad seinen Weg bahnen und relativ zügig vorankommen. Die nervige Parkplatzsuche entfällt und zudem spart man sich in vielen Fällen die Parkgebühr.
Allerdings bringt ein Rad auch einige Nachteile mit sich. In einer Stadt wie beispielsweise in Berlin können die Distanzen relativ groß sein, um von einem zum anderen Ort zu gelangen. Hier hilft ein E-Bike jedoch gut weiter.
Hinzu kommt, dass sich ein Fahrrad nur bedingt zum Transportieren größerer Gegenstände eignet. Zu guter Letzt ist man als Fahrer dem Wetter ausgesetzt und sowohl das Radeln in strömendem Regen als auch bei Glätte und Minustemperaturen sind nicht wirklich optimal.
2. Öffentliche Verkehrsmittel
Neben der Nutzung von Fahrrädern sind öffentliche Verkehrsmittel in Form von Bus, Straßen- oder U-Bahn die gängigste Variante an nachhaltigen Transportmitteln in einer Stadt. Der komplette Energieverbrauch verteilt sich auf eine große Anzahl von Menschen, wodurch die Belastung der Umwelt minimiert wird. Vor allem in größeren Städten ist das Verkehrsnetz in der Regel sehr gut ausgebaut. Auch nachts sind in vielen Orten noch öffentliche Verkehrsmittel nutzbar, sodass auf ein Auto komplett verzichtet werden kann.
Hinzu kommt, dass es viele Apps gibt, welche die Netz-, Fahrpläne und aktuelle Verspätungen anzeigen. Selbst in einer fremden Stadt ist es dadurch sehr leicht, sich im öffentlichen Verkehrsnetz zurechtzufinden.
3. Carsharing
Carsharing basiert darauf, ein Auto nur dann zu nutzen, wenn man es wirklich benötigt. Ein Carsharing Unternehmen stellt in einer Stadt ein oder mehrere Autos bereit, die in der Regel an einer zentralen Stelle geparkt sind. Über ein Buchungssystem haben Interessenten die Option, das Auto zu buchen.
So können die Vorteile von einem Auto genutzt werden, ohne selbst eines zu besitzen. Gleichzeitig werden Ressourcen und Energien gespart. In einer Stadt, in welcher es ausreichend öffentliche Verkehrsmittel gibt und ein Auto höchstens für den Transport von schweren Dingen oder beispielsweise für einen Wochenendausflug benötigt wird, ist das Carsharing optimal. Der Geldbeutel wird nicht durch laufende Kosten für ein eigenes Auto belastet und gleichzeitig wird die Umwelt durch das Teilen eines Fahrzeugs geschont.
Als Nachteil kann bei dieser Variante angesehen werden, dass zur gewünschten Zeit bereits alle Fahrzeuge ausgebucht sind. Auch für Berufspendler ist die Carsharing-Option eher ungeeignet.
4. Car Pooling
Car Pooling oder auf Deutsch Fahrgemeinschaften wird immer beliebter. Der Gedanke hinter dieser Variante ist einfach. Mehrere Leute teilen sich ein Fahrzeug. Dadurch wird der CO2-Verbrauch je Kopf reduziert und zusätzlich sparen alle Beteiligten an Fahrtkosten. Ein weiterer positiver Aspekt: Während dem Car Pooling lernt man nette Menschen kennen und muss nicht alleine fahren.
Wenn es um längere Strecken geht, gibt es inzwischen verschiedene Portale, auf welchen die Start- und Zieladresse angegeben wird. Bewertungen von anderen Fahrern helfen, den Interessenten einzuschätzen und dubiose Mitfahrer auszuschließen.
5. Cityroller
Um kürzere Distanzen zurückzulegen, werden immer häufiger Cityroller genutzt. Vor allem die E-Variante ist sehr beliebt und ist kaum noch aus dem Stadtbild wegzudenken. Ob eigener Roller oder die Mietvariante, die es in vielen Städten gibt – der Roller ist ideal, um schnell von A nach B zu gelangen. Das Fahrzeug überzeugt vor allem durch die hohe Flexibilität. Kleinere Modelle können leicht zusammengeklappt werden und in Kombination mit der Bahn beispielsweise für den täglichen Weg zur Arbeit genommen werden. Für größere Distanzen und den Transport von schwereren Gegenständen eignen sich Cityroller dagegen nicht.
Die gesunde Alternative – Zu Fuß gehen
Neben Fahrrad, öffentlichen Verkehrsmitteln und Co. besteht nach wie vor die Möglichkeit, zu Fuß zu gehen. Diese Variante vereint gleich mehrere Vorteile auf einmal. Neben dem umweltschonenden Aspekt wird der Kreislauf beim Gehen angekurbelt, die Durchblutung gefördert und in vielen Fällen gleichzeitig Stress reduziert. Sollte also der Weg zum Bäcker anstehen, ist ein Fußweg mit Sicherheit die gesündeste und gleichzeitig auch die umweltfreundlichste Option.
Michael Stallings


