So wird der digitale Fußabdruck „grün“

So wird der digitale Fußabdruck „grün“
Foto: Felix Brendler/unsplash.com

So wird der digitale Fußabdruck „grün“

Netzwerke, Streaming, Cloud-Computing: Digitale Technologien sind aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Schon heute aber sind allein sie für 4 Prozent der CO2-Emissionen weltweit verantwortlich. Aufgrund des immer höheren Datenaufkommens könnte der Anteil bis 2025 sogar auf 8 Prozent ansteigen – und würde damit die durch den Autoverkehr verursachten Treibhausgasemissionen übertreffen.

Deshalb sind heutzutage zunehmend auch Digitalunternehmen gefordert, sich mit ihrem Einfluss auf den Klimawandel auseinanderzusetzen.

Internettechnologie mit regenerativer Energie

Dass Flug- und Autoverkehr große Mengen an Emissionen verursachen, ist hinlänglich bekannt. Dass der Anteil digitaler Technologien an den weltweiten Treibhausgasemissionen jährlich um 9 Prozent wächst, ist weniger bekannt. Deshalb sollten es sich Unternehmen, die digitale Technologien anbieten, zur Aufgabe machen, nachhaltig zu arbeiten. Denn die Internetnutzung verbraucht immense Mengen an Strom. Laut einer vielbeachteten Studie der französischen Denkfabrik „The Shift Project“ rangierte das Internet hinsichtlich des Energieverbrauchs weltweit auf Platz sechs – betrachtete man es als Land (Quelle: SWR). Zudem verbrauchen sowohl Endgeräte wie Smartphones, PCs und Smart-TVs als auch Server, Rechenzentren und Mobilfunknetze zusätzlichen Strom.

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Dem wachsenden Stromverbrauch digitaler Infrastrukturen (Rechenzentren und Telekommunikationsnetze), können Unternehmen aber gezielt begegnen. Der Einsatz von Ökostrom, der aus erneuerbaren Energien gewonnen wird, ist ein wichtiger Hebel, um Emissionen zu verringern. Weil der Netzwerkverkehr viel Strom benötigt, können für Server beispielweise Rechenzentren ausgewählt werden, die ausschließlich mit Wasserkraft betrieben werden.

Kooperationen mit Fokus auf Nachhaltigkeit

Der Netzwerkverkehr verbraucht aber auch Strom an Stellen, auf die Digitalunternehmen keinen direkten Einfluss haben: bei den Endgeräten der Verbraucher:innen und auf dem Verbindungsweg zwischen Endgerät und Rechenzentrum. Die aus diesem Verbindungsweg entstehenden CO2-Emissionen können jedoch zumindest ausgeglichen werden. Deshalb arbeiten viele Unternehmen mit dem deutschen CO2-Kompensationsabieter atmosfair zusammen. So können Klimaschutzprojekte gefördert und damit diejenigen CO2-Emissionen kompensiert werden, die nicht ohnehin schon durch den Einsatz regenerativer Energie vermieden werden.

Aufgrund der voranschreitenden Digitalisierung und des wachsenden Datenverkehrs sind also auch Digitalunternehmen gefordert. Sie können ihren gesellschaftlichen Beitrag leisten, indem sie sich für Klimaschutz und Nachhaltigkeit einsetzen.

Gardion leistet seinen Beitrag, indem es zu 100 Prozent auf Wasserkraft setzt und übrige CO2-Emissionen mit atmosfair kompensiert.

Christoph Kölle

Über Gardion

Gardion ist der sichere und private VPN-Anbieter aus Deutschland. Das Unternehmen wurde 2018 von Benjamin Fröhlich und Thomas Schlenkhoff in der Green City Freiburg gegründet. Ihre Geschäftsidee wurde bereits mit einem EXIST-Gründerstipendium gefördert. Seit 2018 ist das Unternehmen Teil des IT-Security-Akzelerators des Landes Baden-Württemberg, Mitte 2020 wurde es in das StartUpSecure-Programm des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) aufgenommen. Im November 2020 erfolgte die Markteinführung.

Gardion setzt auf regenerative Energie. Der gesamte Netzwerkverkehr fließt ausschließlich durch Server in einem deutschen Rechenzentrum, welches zertifiziert zu 100 Prozent mit Wasserkraft aus Baden betrieben wird.

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