Strenge Klimaziele helfen der Wirtschaft

Strenge Klimaziele helfen der Wirtschaft
Screenshot: handelsblatt.de

Strenge Klimaziele helfen der Wirtschaft

handelsblatt.de: Unternehmen müssen wegen des neuen Klimaschutzgesetzes CO2-Emissionen einsparen. Das ist laut einer Studie teuer – aber langfristig günstiger, als die Investitionen aufzuschieben.

Mit dem von der Bundesregierung geplanten Klimaschutzgesetz kommen auf die Wirtschaft große Anstrengungen zu – bis 2045 soll Deutschland klimaneutral werden. Eine Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln kommt nun zu dem Schluss, dass sich strengere Klimaschutzziele wirtschaftlich sogar lohnen können.

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Die Autoren Sarah Fluchs und Andreas Fischer argumentieren, dass Investitionen in grüne Technologien langfristig günstiger sind, als diese weiter aufzuschieben. Zwar seien klimafreundliche Technologien etwa im Gebäude-, Verkehrs- und Industriesektor derzeit deutlich teurer als konventionelle Produkte, heißt es in dem Papier, das dem Handelsblatt vorliegt. „Doch schon jetzt müssen umfangreiche Investitionen getätigt werden, sodass durch Skaleneffekte langfristige Kostensenkungen angeregt werden und damit die Wettbewerbsfähigkeit ermöglicht wird.“

Mit dem neuen Gesetz müssen die einzelnen Sektoren schon bis 2030 kräftig Emissionen einsparen. Bis dahin sollen die Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 1990 um 65 Prozent sinken, bis 2040 um 88 Prozent.

Bisher ist eine Minderung von rund 40 Prozent geschafft. Aufgrund des Gesetzes muss die Energiebranche ihre Emissionen von derzeit 280 Millionen Tonnen auf 108 Millionen Tonnen bis 2030 reduzieren. In der bisherigen Fassung des Gesetzes liegt der Wert bei 175 Tonnen. In den Sektoren Industrie und Verkehr müssen zusätzliche Einsparungen von 22 Millionen Tonnen und zehn Millionen Tonnen erbracht werden… weiterlesen

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