Vorwurf: Zwangsarbeit für Ökostrom

Vorwurf: Zwangsarbeit für Ökostrom
Screenshot: spiegel.de

Vorwurf: Zwangsarbeit für Ökostrom

spiegel.de: Die USA gehen mit Sanktionen gegen chinesische Solarunternehmen vor, die in Zwangsarbeit verwickelt sein sollen. Nun geraten auch deutsche Solarkonzerne unter Druck, die ebenfalls profitiert haben könnten.

Nachdem die US-Regierung aufgrund von Zwangsarbeitsvorwürfen Sanktionen gegen chinesische Solarunternehmen aus der Provinz Xinjiang erlassen hat, geraten auch deutsche Solarkonzerne unter Handlungsdruck.

Das Weiße Haus hatte Zwangsarbeit einen »integralen Bestandteil« von Chinas Unterdrückung der Uiguren und anderen Minderheiten genannt – und deshalb vergangene Woche Importe von fünf chinesischen Solarfirmen verboten, die im Verdacht stehen diese eingesetzt zu haben.

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Nun macht sich Sorge unter den deutschen Solarkonzernen breit, die ebenfalls auf Material von den im Verdacht stehenden Unternehmen, darunter Hoshine Silicon Industry und eine Sparte von GCL New Energy Holdings, zurückgegriffen haben sollen.

Wie das »Handelsblatt« berichtet, wurden auch hierzulande überwiegend Anlagen chinesischer Produzenten verbaut, die Material von den unter Verdacht stehenden Unternehmen eingesetzt haben.

»Auch wir haben in der Vergangenheit Projekte mit Modulen von Unternehmen durchgeführt, deren vorgelagerte Wertschöpfungsketten jetzt teilweise unter dem Verdacht der Zwangsarbeit in der chinesischen Region Xinjiang stehen«, sagte Jochen Hauff von BayWa Re der Zeitung. Man arbeite an Alternativen.

Der Energiekonzern EnBW teilte dem »Handelsblatt« mit, dass man seine beiden Hauptlieferanten mit den Vorwürfen konfrontiert habe, »derzeit liegen weder den Lieferanten noch uns Kenntnisse über Menschenrechtsverletzungen dieser Art in der Lieferkette vor«… weiterlesen

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