Wetterextreme beeinträchtigen globales Pflanzenwachstum

Wetterextreme beeinträchtigen globales Pflanzenwachstum
Von Grün zu Braun: Auch der Hitzesommer 2018 setzte der Vegetation stark zu (rechts). © NASA/ Earth Obsveratory

Wetterextreme beeinträchtigen globales Pflanzenwachstum

scinexx: Weltweit beeinträchtigen Wetterextreme zunehmend die Pufferwirkung der Vegetation, wie eine Studie bestätigt. Demnach kommen Phasen stockenden Pflanzenwachstums vor allem in den mittleren Breiten heute gut zehn Prozent häufiger vor als noch in den 1980er Jahren. Betroffen sind dabei vor allem Grasland und landwirtschaftliche Flächen. Insgesamt haben Hitze und Trockenheit die CO2-Aufnahme der Vegetation schon messbar beeinträchtigt, wie das Team im Fachmagazin „Nature Climate Change“ berichtet.

Die Pflanzenwelt ist ein wichtiger Puffer im Klimasystem: Durch ihre Aufnahme von Kohlendioxid im Rahmen der Photosynthese gleicht die Landvegetation zurzeit rund 25 bis 30 Prozent der globalen jährlichen CO2-Emissionen aus. Dieser positive Effekt hält nicht an. Denn mit der globalen Erwärmung nehmen auch Wetterextreme wie Hitzewellen, Dürren oder Stürme zu und ziehen die Pflanzenwelt in Mitleidenschaft. Was dies bedeutet, demonstrierte die Dürre- und Hitzewelle im Jahr 2003: Sie verringerte die Pflanzenproduktivität in Europa um 30 Prozent und machte damit vier Jahre der CO2-Aufnahme in dieser Region zunichte. Auch der Amazonas-Regenwald und andere Tropenwälder haben bereits an Pufferwirkung verloren. Weiterlesen…

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