E-Autos machen vor allem Sinn mit Fahrdinstleistern

E-Autos machen vor allem Sinn mit Fahrdinstleistern
Screenshot: University of California Davis

E-Autos machen vor allem Sinn mit Fahrdinstleistern

CDas berechneten jetzt Wissenschaftler der kalifornischen Universität in Davis.

Am klimafreundlichsten fahren Elektroautos, wenn sie viele Kilometer zurücklegen und wenn sie tagsüber mit Ökostrom aufgeladen werden. Diese Vorteile erfüllen vor allem die E-Mobilflotten der Fahrdienstleister, brachte die Studie ans Licht, die die Experten in Nature energy publizierten.

E-Autos können Klimavorteil mit Fahrdienstleistern noch ausbauen

Der an der Studie beteiligte Wissenschaftler Alan Jenn sagt: „Elektroautos sind per se besser als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren. Am besten aber sind E-Autos, wenn sie viele Kilometer fahren und wir sie mit klimafreundlichem Strom tanken – und das mam besten tagsüber, wenn viel Sonnenstrom im Netz verfügbar ist.“

Fahrdienstleister wie die US-Unternehmen Uber und Lyft – die die Studie bezahlten – erfüllen diese Anforderungen. Sie wollen daher auch ihren Fuhrpark bis ins Jahr 2030 auf 100 Prozent Elektroautomobile umstellen.

Angebot von FAhrdienstleistern aber hat auch Schwächen

Für die Studie verwendeten die Wissenschaftler Fahrkoordinaten der beiden Unternehmen aus den Jahren 2017 und 2018. Die Überraschung schon dabei: Die Fahrdienstleister, die nur einen kleinen Prozentsatz am Gesamtverkehr ausmachen, zapften schon damit fast ein Drittel des Stroms für ihre Elektromobile aus dem Netz.

Wermutstropfen im Wein: Eine Fahrt mit einem Ridesharing-Dienstleister sei fast 50 Prozent schädlicher für die Umwelt, als eine Fahrt mit dem eigenen Wagen. Das liege nicht etwa an der Qualität der genutzten Fahrzeuge, sondern an den Leerfahrten, schreibt Buisiness-Insider, berichtete globalmagazin vor wenigen Wochen über das Ergebnis einer anderen Studie.

pit

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